Umrüstung auf Serienfelge

Umrüstung auf Serienfelge

Wenn keine Profilbindung gemäß der Fahrzeugpapiere vorliegt, ist eine Umbereifung anderer Reifen zulässig, sofern es sich um die gleiche vorgeschriebene Dimension handelt und die Anforderungen des Fahrzeuges durch die Bereifung abgedeckt werden (Lastindex/Geschwindigkeitssymbol).

Bei Fabrikatsbindung ist eine Umbereifung nur zulässig wenn: 1. der Fahrzeughersteller im Nachhinein eine Freigabe erteilt; 2. die zuständige Prüfinstanzen (TÜV, DEKRA etc.) eine Sondergenehmigung durch Einzel- abnahme erteilt.

Normalerweise ist es in solchen Fällen grundsätzlich notwendig, die umgerüstete Profilausführung in den Fahrzeugpapieren nachtragen zu lassen. Wichtig: Bei Fahrzeugen mit Serienfelgen und einer Fabrikatsbindung sollte aus o.g. Gründen vor einer Umbereifung grundsätzlich mit den Prüfinstanzen geklärt werden, ob die gewünschte Bereifung als zulässig in die Fahrzeugpapiere aufgenommen werden kann. Besonders bei Reifen der ZR-Kategorie kann es zum Beispiel aus Tragfähigkeitsgründen manchmal dazu kommen, dass nur die vom Fahrzeughersteller werkseitig freigegebenen Bereifungen verwendet werden können.

Bei eventuellen Rückfragen sollte man sich an den Reifenhersteller wenden, der - sofern möglich - einen Unbedenklichkeitsbescheinigung zur Vorlage bei den Prüfstellen erteilen kann. Mit einer solchen Freigabe lässt sich in den meisten Fällen ein entsprechender Nachtrag in den Fahrzeugpapieren erreichen.

(Quelle:Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.)