Montageanleitungen PKW, Lkw, Motorrad

Montageanleitung PKW

Diese Montageanleitung ist vom BRV e.V. mit den deutschen Automobilherstellern Audi, BMW, DaimlerChrysler, Porsche und VW abgestimmt und damit branchenübergreifender Stand der Technik zum Stand 11/2001. Sie gilt für normale Serienbereifungen und Felgen. Achtung:

• Bei Montage von Reifen mit "Notlaufeigenschaften" (SST-Self Supporting Technology, EMT-Extended Mobility Tires und RFT-Run Flat Tires) unbedingt zusätzliche Montagehinweise der Hersteller beachten! • Dies gilt auch bei montierten Zusatzsystemen mit "Notlaufeigenschaften" für normale Serienbereifungen und Felgen (Continental CSR und Hutchenson CFR) und bei montierten Luftdruck-Kontrollsystem (BERU RDKS und Schrader SMSP)!

• Bei der Montage von Rad-/Reifen-Systemen mit "Notlaufeigenschaften" (Michelin PAX-System und Continental CWS-System) gelten gesonderte Montagevorschriften! Bei der PKW-Reifenmontage/Radwechsel sind folgende Prüfungen/Anweisungen einzuhalten:

A-Fahrzeugvorbereitung 1. Kunden freundlich begrüßen!

2. Wagen auf Hebebühne fahren: Nur Fahrberechtigte (mit Führerschein) dürfen das Fahrzeug bewegen. Sitze und Bedienteile vor Verschmutzung schützen. Gegebenenfalls Schutzfolie auflegen. Das Fahrzeug so auf die Hebebühne fahren, dass es in der Mitte der Hebebühne steht. 3. Hebearme richtig ansetzen: Das Fahrzeug an den dafür vorgesehenen Punkten anheben. Ausreichend große Gummiklötze verwenden. Vorsicht an manchen Falzen. Keinesfalls unter dem Bodenblech, dem Tank oder unter Teilen der Lenkung (Spurstange o.ä.) anheben!

4. Wagen vorsichtig hochheben: Vor dem Hochheben noch einmal vergewissern, dass die Hebearme richtig sitzen. 5. Radkappen bzw. Abdeckungen für Radschrauben abnehmen: Geeignetes Werkzeug benutzen. Felge vor Beschädigung schützen. Schraubendreher ausschließlich an den dafür vorgesehenen Demontageschlitzen vorsichtig ansetzen. (Beschädigung des LM- Rades vermeiden). Radkappen gegen Herunterfallen sichern, Radkappen mit der Sichtseite nach oben lagern.

B-Radwechsel/Montage 1. Radschrauben lösen: Richtige Schlüsselweite verwenden. Keine ausgeschlagenen Steckschlüsseleinsätze verwenden. Bei Radschrauben mit Diebstahlsicherung: Keine Schlagschrauber verwenden, sondern mit Radkreuz von Hand aufdrehen! Sonst: Mit Schlagschrauber Radschrauben lösen und geordnet zur Seite legen. Nicht verschmutzen!

2. Ventilleinsatz entfernen / Luft ablassen: Mit ordnungsgemäßern Ventillausdreher Einsatz herausschrauben und Luft vollständig entleeren. 3. Beide Wulste abdrücken: Mit der Abdrückschaufel der Montiermaschine nacheinander beide Wulste abdrücken. Schaufel nahe dem Felgenhorn ansetzen. Darauf achten, daß die Felge nicht beschädigt wird. Festsitzende Wulste nicht auf einmal, sondern durch Weiter-drehen der Felge in kurzen Abständen mehrmals abdrücken. Achtung: Bei bereits montierten Luftdruck- Kontrollsystemen ggf. gesonderte Demontagevorschriften beachten!

4. Felge aufspannen: Die Felge auf der Montiermaschine richtig zentrisch aufspannen. Montage immer über die kurze Seite. Leichtmetallfelgen von außen nach innen spannen und Kunststoff-Spannklauen verwenden, damit die Felge nicht verkratzt wird. Alte Auswucht-gewichte entfernen. Auf Beschädigungen achten, ggf. dem Kunden mitteilen! 5. Montagearme der Maschine auf die richtige Reifengröße einstellen: Bedienungsanleitung des Maschinenherstellers beachten! Montagearme so einstellen, daß die Felge nicht berührt wird.

6. Beide Wulste nacheinander vorsichtig nach oben drehen: Bedienungsanleitung des Maschinenherstellers beachten. Keine scharfkantigen Montierhebel benutzen. Am Ventil beginnen. Achtung: Bei bereits montierten Luftdruck-Kontrollsystemen ggf. gesonderte Demontage-vorschriften beachten! Bei stramm sitzenden Reifen Wulste mit Montageflüssigkeit oder Paste einsprühen oder einstreichen. 7. Altes Ventil erneuern: Feststellen, ob Gummi- oder Metallventil benötigt wird - das alte kann falsch gewesen sein.

8.Neues Ventil einsetzen: Bei Gummiventil dieses mit Montageflüssigkeit benetzen und mit geeignetem Werkzeug einziehen. Bei Leichtmetallfelgen Werkzeug nicht auf Felgenhorn abstützen. Auf Zustand der Ventilbohrung achten, ggf. reinigen und entgraten. Metallventil zentrisch einsetzen und mit Rohrsteckschlüssel fest anziehen, Felge nicht beschädigen. 9. Reifen- und Felgengröße der zu montierendenEinzelteile prüfen: Achtung! Die alten Reifen können auch falsch gewesen sein. Wir montieren die richtigen! Im Zweifelsfall mit KFZ - Schein vergleichen.

10. Wulste mit Gleitmittel einstreichen oder einsprühen: 11. Reifenwulste auf Felgen aufziehen: Reifen richtig auflegen: Innen- / Außenseite, Drehrichtung beachten, ansonsten DOT - Nr. außen. Falls vorhanden, Wulstmarkierung beachten. Nacheinander beide Wulste des Reifens nach Anleitung des Maschinenherstellers auf die Felgen aufziehen. Dabei unbedingt: Keine Gewalt anwenden! Darauf achten, daß die dem Montagearm gegenüberliegenden Seiten der Wulst richtig und vollständig im Tiefbett liegt. Die Wulst darf nicht am Ventil klemmen. Achtung: Bei bereits montierten Luftdruck-Kontrollsystemen ggf. gesonderte Montagevorschriften beachten!

12. Reifen mit Luft füllen: Ventileinsatz aus dem Ventil entfernen. Ventilnippel aufstecken und Luft einfüllen. Bei schwergängigen Reifen langsam befüllen und Pausen einlegen, damit sich der Reifen setzen kann. Reifen zunächst auf ca. 3,3 bar (maximaler Springdruck) aufpumpen, damit die Wulste über die Humps springen und richtig an den Felgenhörnern anliegen. Prüfen ob die Kennlinien der Wulste gleichmäßigen Abstand zu den Felgenhörnern haben. Luft ablassen, Ventileinsatz korrekt einschrauben und auf den für das Fahrzeug vorgeschriebenen Luftdruck aufpumpen. Dichtheit des Ventileinsatzes prüfen und Staubkappe aufschrauben. 13. Auswuchten: Auswuchten nach Vorschrift des Herstellers der Auswuchtmaschine. Auf genaue Zentrierung achten. -Den optimalen Flansch wählen -Die vorgeschriebenen Gewichte verwenden (LMFI)

14. Rad am Fahrzeug befestigen Prüfen, ob die Anlageflächen an der Bremsscheibe/ Bremstrommel und Rad frei von Korrosion und Schmutz sind, ggf. reinigen Prüfen, ob die Zentrierbohrung des Rades (Felge) und die Zentrierung der Radnabe frei von Korrosion und Schmutz sind, ggf. reinigen. Achtung: Bei Fahrzeugen ohne feste Verbindung Bremsscheibe/Nabe folgendes beachten: Ist bei der Demontage Rost/Schmutz zwischen Bremsscheibe und Radnabe gefallen, so ist dieser durch Einblasen von Druck-/Preßluft zu entfernen. Die Kalotten der Räder und die Radschrauben müssen frei von Schmutz und Korrosion sein. Verschmutzte Kalotten der Räder sind mit einem sauberen, fusselfreien Lappen zu reinigen. Verunreinigte Radschrauben sind im Bereich der Kalotte und des Gewindes (z. B. mit einer Messingbürste) zu reinigen. Die Radschrauben müssen sich ohne Werkzeug per Hand leicht eindrehen lassen. Stark korrodierte und/oder beschädigte Schrauben müssen ersetzt werden. Wenn leicht korrodierte Radschrauben weiter verwendet werden sollen, dann können die Schrauben an den Gleitflächen (Kalotte und Gewinde) gegen Korrosion und zur Verbesserung der Gleiteigenschaften dünn mit Paste Optimol TA (Aluminiumpaste) geschützt werden. Hinweis: Die Paste Optimol TA darf nicht auf Teile der Bremsanlage gelangen! Es darf ausschließlich die Paste Optimol TA verwendet werden!

Auf korrekte Ausführung und Länge der Radbolzen achten! Bei Fahrzeugen ohne feste Verbindung Bremsscheibe/Nabe folgendes beachten: Bremsscheibenbohrungen zentrisch zu den Nabengewinden(Stehbolzen) ausrichten. Rad an der Radnabe anstecken und Rad mit zwei gegenüberliegenden Radbolzen locker per Hand befestigen. Restliche Radschrauben gleichmäßig per Hand einschrauben, dabei müssen sich die Radschrauben leicht eindrehen lassen. Auf genaue Zentrierung achten. Rad gegebenenfalls durch leichtes Anheben entlasten und zwei Radschrauben von Hand leicht anziehen.

Die Radschrauben, zum Beispiel mit einem Radkreuz, über Kreuz zunächst mit ca. 50 Nm anziehen. 15. Mit richtigem Drehmoment anziehen: Fahrzeug auf den Boden ablassen und alle Rad- schrauben, über Kreuz, mit Drehmomentschlüssel und dem vorgeschriebenen Anzugsdrehmoment von Hand festziehen. Anzugsmomente der Fahrzeughersteller beachten. Evtl. abweichende Werte zwischen Stahl- und Leichmetallfelgen beachten.

16. Radkappen bzw. Abdeckkappen für Radbolzen anbringen: Die Radkappe ansetzen und in die Felge eindrücken. Dabei darauf achten, daß das Ventil in der Mitte des Ventilloches sitzt und nirgends scheuern kann. Die Haltefedern leicht eindrücken und darauf achten, daß alle Federn -bei Radvollblenden: hinter dem Hump eingreifen -bei Radabdeckungen: im Zentrierdurchmesser sitzen - Keine Gewalt anwenden.

Nochmals überzeugen, daß die Radkappe richtig sitzt und der Abstand des Randes zur Felge überall gleich ist. Falls Abdeckkappen für Radschrauben verwendet wurden, diese wieder montieren. C-Luftdruckkontrolle und Fahrzeugübergabe

1. Luftdruckkontrolle ringsum: Auch wenn nur ein Rad montiert wurde, bei allen Rädern den richtigen Luftdruck einstellen. 2. Fahrzeug langsam von Hebebühnen ablassen: Bei pneumatischen Hebebühnen Ventil langsam öffnen, damit Fahrzeug langsam absenkt. Hebearme vollständig nehmen, oderHebekissen / Hebeklötze entfernen und zur Seite legen. Fahrzeug von der Hebebühne fahren und auf Geräusche achten. Ggf. Geschwindigkeitsaufkleber für M+S Reifen anbringen.

3. Kunden freundlich verabschieden! 4. Arbeitsplatz für den nächsten Kunden vorbereiten: Werkzeug an die vorgesehenen Stellen bringen, Am Arbeitsplatz Ordnung schaffen.Auf Sauberkeit achten.

Montageanleitung Lkw

Die Lkw-Reifen-Montage ist eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Sie ist gewissenhaft und konzentriert durchzuführen. Auf den Reifen rollen hochwertige Fahrzeuge und Güter. Nachlässigkeit kann zu folgenschweren Unfällen führen:

Der Kunde ist freundlich, zuvorkommend und schnell zu bedienen. 1. Kunden freundlich begrüßen!

2. Lkw in Position bringen Fahrzeug in Montagehalle oder auf Montageplatz fahren oder Fahrer entsprechend einweisen. Nur Fahrberechtigte Fahrzeuge (mit entsprechendem Führerschein) dürfen das Fahrzeug bewegen. Sitze vor Verschmutzung schützen, ggfls. Schutzfolie auflegen. 3. Wagenheber ansetzen Fahrzeug gegen Abrollen sichern. Wagenheber oder andere Hebevorrichtungen richtig ansetzen. Das Fahrzeug an den dafür vorgesehenen Punkt anheben. Wenn das nicht möglich ist, unbedingt feste Teile als Ansatzpunkt suchen. Keinesfalls unter dem Bodenblech, an Teilen der Lenkung sowie an Quer-, Längs- oder Führungslenkern anheben, ebenso nicht am Stabilisator.

4. Fahrzeug vorsichtig anheben Vor dem Anheben noch einmal vergewissern, dass der Heber richtig sitzt. 5.Radkappen abheben Evtl. vorhandene Radkappen vorsichtig abnehmen. Geeignetes Werkzeug benutzen, evtl. Spezialwerkzeug aus Bordwerkzeug, Radkappen mit Sichtseite nach oben lagern.

6. Radmutter lösen Lage des Scheibenrades zur Nabe/Bremstrommel kennzeichnen. Richtige Schlüsselweite verwenden. Keine ausgeschlagenen Nüsse benutzen. Scheibenrad demontieren, hierbei Schrauben stufenweise über Kreuz lösen. Gelöste Radmuttern geordnet zur Seite legen, Druckteller auf Gängigkeit bzw. Sprengringe auf Zustand prüfen, ggf. gangbar machen und schmieren. Auflagenflächen der Bremstrommel und des Schei- benrades von Rost und sonstigen Verunreinigungen säubern. 7. Luft ablassen Mit ordnungsgemäßem Ventilausdreher Einsatz herausschrauben und Luft vollständig entleeren. Aus dem Luftstrahl treten.

8. Beide Wulste abdrücken Mit Abdrücker der Montiermaschine oder Klauenpresse nacheinander beide Wulste abdrücken. Abdrücker nahe dem Felgenhorn ansetzen. Darauf achten, dass Felge nicht beschädigt wird. Festsitzende Wulst nicht auf einmal, sondern durch Weiterdrehen der Felge in kurzen Abständen mehrmals abdrücken. Wulste und Felgenhorn mit Montagepaste einstreichen oder -sprühen. 9. Felge aufspannen Felge auf Montiermaschine richtig zentrisch aufspan- nen. Montage immer über die kurze Seite. Alle Aus- wuchtgewichte entfernen. Bei Leichtmetallfelgen Kunststoff-Spannklauen oder ähnliches verwenden, damit die Felge nicht beschädigt wird.

10. Demontage Bedienungsanleitung des Maschinenherstellers beachten. Mit mehrteiligen Felgen Seiten-, Verschluss- und Schrägschulterring demontieren. Beide Wulste je nach Maschinentyp nacheinander oder in einem Zug vorsichtig über kurze Seite der Felge demontieren, dabei Verspannungen vermeiden. 11. Ventil überprüfen Ventil überprüfen, ggf. ersetzen. Richtige Ventilart und -größe feststellen, das alte kann falsch gewesen sein.

12. Neues Ventil einsetzen Gummiventil grundsätzlich erneuern. Neues Ventil mit Montageflüssigkeit benetzen und mit geeignetem Werkzeug einziehen. Auf Zustand der Ventilbohrung achten, ggf. reinigen und entgraten. Metallventil zentrisch einsetzen und mit Steckschlüssel fest anziehen. Leichtmetallfelgen erfordern spezielle Ventile! 13. Reifen und Felgen prüfen Reifen und Felgen der zu montierenden Einsatzteile prüfen: Achtung! Die alten Reifen können auch falsch gewe- sen sein. Im Zweifelsfall mit Kfz-Schein vergleichen. Auf Load- und Speed-Index achten. Felgen entrosten und auf evtl. Beschädigungen kontrollieren. Felgenhörner und Steilschultern müssen sauber und glatt sein Bei mehrteiligen Felgen prüfen, ob die Teile zusammen passen und auf Zustand prüfen, ggf. entrosten. Evtl. Schlauch und Wulstband kontrollieren.

14. Einstreichen Beide Wulste und Felgensitzflächen mit Gleitmittel ein streichen. 15. Reifen richtig auflegen DOT-Nr. nach außen, evtl. Laufrichtung beachten.

16. Reifen auf Felge aufziehen Nacheinander beide Wulste des Reifens nach Anlei - tung des Maschinenherstellers auf die Felge aufziehen. Darauf achten, dass die dem Montagearm gegen- überliegende Seite der Wulst richtig und vollständig im Tiefbett liegt. Die Wulst darf nicht am Ventil klemmen. Keine Gewalt anwenden! Bei Schlauchreifen auf mehrteiligen Felgen: Neuen Schlauch und neues Wulstband verwenden, auf richtige Größe achten, sonst die gebrauchten Teile gründlich prüfen. Schlauch und Wulstband talkumieren und faltenfrei einlegen. Luft einlegen bis Schlauch fal- tenfrei anliegt. Reifen-/ Schlauch-/Wulstbandkombina- tion so auf die Felge legen, dass das Ventil in der Mitte des Felgenschlitzes sitzt und nirgends anliegt. Schrägschulterring, Seiten- und Verschlussring nachein- ander montieren, dabei auf Sauberkeit und Passsitz achten.

17. Reifen mit Luft füllen Ventileinsatz aus dem Ventil entfernen. Ventilnippel auf- stecken und Luft einfüllen. Reifen langsam befüllen und Pausen einlegen, damit sich der Reifen setzen kann. Und einen korrekten Sitz auf der Felgenschulter und am Felgenhorn zu errei- chen, zunächst höheren Luftdruck als für den Betrieb notwendig einstellen. Maximalwerte dabei nicht überschreiten: Lkw- und Flurförderfahrzeuge 10,0 bar max. Traktor- und Graderreifen 3,5 bar max. EM-Reifen 6,0 bar max. AS-Reifen 3,5 bar max. Beim Befüllen mehrteiliger Felgen, Sicherheitsvorkehrun- gen verwenden! Luft ablassen, neuen Ventileinsatz korrekt einschrauben und auf den für das jeweilige Fahrzeuge vorgeschrie- benen Luftdruck aufpumpen. Dichtheit des Ventilein- satzes prüfen und auf neue Staubkappe aufschrauben.

Prüfen, ob Kennlinien der Wulste gleichmäßigen Abstand zu den Felgenhörnern haben. Unkontrolliertes Befüllen der Reifen ist nicht zulässig! Ab Abwesenheit muss die Luftzufuhr unterbrochen sein! 18. Auswuchten Auswuchten nach Vorschrift des Herstellers der Aus- wuchtmaschine. Den optimalen Flansch wählen. Auf genaue Zentrierung achten. Rundlauf überprüfen (auf Höhen- und Seitenschlag achten, ggf. verbessern). Die vorgeschriebenen Gewichte verwenden.

19. Rad am Fahrzeug anschrauben Radbolzen und Mutter reinigen, Gewinde ölen. Auflagefläche der Bremstrommel und Auflagefläche der Felge gründlich mit Drahtbürste reinigen. Jedes Schmutzkorn führt zu Verspannungen! Bei Montage sicherstellen, dass die Zentrierung zur Achse optimal ist. Kennzeichnung Nabe / Scheibenrad beachten. Erste Zentrierhülsen, dann Rad aufstecken. Rad mit zwei gegenüberliegenden Radmuttern fixieren. Zentrierhül- sen abnehmen und restliche Radmuttern montieren. Alle Radmuttern über Kreuz mit Schlagschrauber oder Radkreuz mäßig anziehen. Zwillings-Montagen: Reifen müssen annährend glei- chen Durchmesser aufweisen, wobei eine Differenz von max. 6 mm bei LlKW und 10 mm bei Lkw toleriert werden kann. Ventilverlängerung anbringen. Bei Bolzenzentrierung Kugel und Federring verwenden! Im Zweifel neue Ver wenden! 20. Mit Drehmoment anziehen Das für den Fahrzeug richtige Drehmoment feststellen und dessen Wert mit Drehmomentschlüssel von Hand anziehen. Dabei über Kreuz anziehen. Abweichende Werte bei Leichtmetallrädern beachten.

21. Radkappen richtig anstecken Radkappe so montieren, dass Ventil zugänglich bleibt. Spezialschlüssel oder Bordwerkzeug verwenden, über- zeugen, dass Radkappe richtig sitzt und der Abstand des Randes zur Felge überall gleich ist und das Ventil bzw. die Verlängerung nicht scheuert. 22. Aufkleber anbringen Aufkleber "Radmuttern nachziehen" im Blickfeld des Fahrers anbringen.

23. Luftdruckkontrolle ringsum Auch wenn nur ein Rad montiert wurde, bei allen Rä- dern den richtigen Luftdruck einstellen. Evtl. Luftdruck- aufkleber anbringen. 24. Fahrzeug langsam ablassen Bei Wagenhebern oder anderen Hebevorrichtungen Senkventil langsam öffnen, damit sich das Fahrzeug langsam absenkt.

25. Geschwindigkeitsaufkleber Ggf. Geschwindigkeitsaufkleber für M+S-Reifen anbringen. 26. Kunden freundlich verabschieden!

27. Arbeitsplatz aufräumen Arbeitsplatz für den nächsten Kunden vorbereiten, d.h. Werkzeug an die vorgesehenen Stellen bringen. Am Ar- beitsplatz Ordnung schaffen. Auf Sauberkeit achten.

Montageanleitung für Motorroller, Leichtkrafträder, Motorräder

Die Arbeiten an Zweirädern erfordern einen speziellen Kenntnisstand und eine qualifizierte Ausbildung des Monteurs bezüglich des Ein- und Ausbaus des Rades vom Fahrzeug und bei der Reifenmontage zu verwendenden Maschinen. Die Radein- und Ausbauanleitungen des Handbuches des Zweiradfahrzeuges sind als Arbeitsanleitung mit heranzuziehen. Den technischen Ausführungen des Zweiradherstellers bezüglich der Vorgehensweise beim Radaus- und -einbau ist Folge zu leisten. Die neu zu montierende Bereifung ist auf Zulässigkeit und richtige Zuordnung zu dem Fahrzeug hin zu prüfen. Die unter Ziffer 20-23 (oder untenstehend) im Kfz-Schein angegebenen Reifengrößen und Reifenausführungen müssen bezüglich Profil, Geschwindigkeits-/Tragfähigkeitsindex und Bauart zwingend beachtet werden. Im Falle abweichender Reifengrößen oder Reifenausführungen sowie eventuell montierter Sonderräder, sind die Unbedenklichkeitsbescheinigungen oder Anbaugutachten auf Übereinstimmung und Zuordnung der Rad-/Reifenkombinationen zu prüfen. 1. Zweirad zum Zwecke des Reifenausbaus anheben: Das Zweirad wird mittels dafür vorgesehener Hubein- richtungen wie Zweiradhebebühne, Aufbockständer etc. angehoben. Hierbei ist auf einen sicheren Stand und eine exakte Fixierung des Fahrzeuges zu achten. Die vom Hersteller der Hubeinrichtung vorgesehenen Fixier- und Sicherungsmittel sind nach der Betriebsanlei- tung einzusetzen, ebenso sind die Ausführungen der technischen Anleitung des Fahrzeugherstellers zu beachten. Beim Anheben sind insbesondere Verkleidungsteile und Abdeckteile des Zweirades vor Beschädigungen schützen. Keinesfalls das Zweirad mittels ungeeigneter Hubein- richtungen oder Wagenheber anheben. Auch das Anheben unter Motorblock, Vordergabel, Hinterrad- schwinge oder Verkleidungsteilen ist nicht ordnungsge- mäß. Erhöhte Gefahr von Beschädigungen! Ausnahme: Im Handbuch des Herstellers ist das Anheben an diesen Teilen vorgesehen. Vor dem Radausbau noch einmal das Fahrzeug auf Standfestigkeit und einwandfrei haltende Sicherungs- mittel prüfen.

2. Radausbau: Der Radausbau am Zweirad muss nach der Betriebs- anleitung des Fahrzeugherstellers vorgenommen wer- den. Bei den Arbeiten ist das im Werkzeugset des Fahr- zeugs befindliche Spezialwerkzeug einzusetzen. Es ist auf richtiges und einwandfreies Werkzeug zu achten! Es müssen die korrekte Schlüsselweite und das passende Werkzeug zugeordnet werden. Keine Schlagschrauber zum Lösen der Schrauben ver- wenden! Achtung: Ausländische Fahrzeughersteller bauen teilweise in Zollmaßen! (Radausbau) Alle demontierten Fahrzeugteile sind sauber und verwechslungsfrei abzulegen und so zu lagern, dass sie später beim Radeinbau vollständig vorhanden sind und zweifelsfrei in richtiger Folge montiert werden kön- nen. Gefettete Teile wie Achsen, Tachowelle, Ketten etc. sind besonders vor Verschmutzung zu schützen. Beim Ausbau des Rades sind insbesondere die Brem- sen unbedingt vor Beschädigung oder falscher Be- handlung zu schützen. Die Bremsbacken sind bei der Demontage des Rades mittels geeigneter Werkzeuge zu lösen. Dabei ist bei Scheibenbremsen darauf zu achten, dass die Bremsklötze nicht aus den Sitzen der Bremsbacken rutschen.

Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Brems- scheiben/-trommeln und die Bremsbacken/-klötze an ihren Anpressflächen keinen Kontakt mit Ölen und Fetten haben. Bei der Demontage des Vorderrades ist dem Tacho- meterantrieb besondere Aufmerksamkeit zuzuwenden.

Wenn alle Befestigungen ordnungsgemäß gelöst und entfernt sind, ist das Rad vorsichtig aus der Gabel/Schwinge zu ziehen. Hierbei ist ganz besonders auf die Vermeidung von Schäden an Fahrzeugteilen wie Abdeckteilen, Distanzscheiben, Bremsteilen und Führungen, Tachometerantrieb, Kettenritzel oder Kardanverzahung und auch der Felge des Zweirades zu achten. Es darf beim Herausziehen nicht zum Verkan- ten des Rades mit Fahrzeugbauteilen kommen. Niemals das Rad gewaltsam herausziehen. Nach dem Entfernen des Hinterrades sind, sofern vor- handen, das Kettenritzel und die Gummiblöcke in der Kettenritzelaufnahme vorsichtig zu entfernen und für den Wiedereinbau aufzuheben.

3. Reifen entlüften: Mit geeignetem Ventilausdreher den Ventileinsatz her- ausdrehen und den Reifen vollständig entlüften lassen. Dabei Felge und Radnabe nicht verkratzen. Bei Reifen mit Schlauch ist die Halteschraube des Metallventils vor dem Entlüften zu entfernen und zu lösen. Bei Enduro-/Cross-Motorrädern sind die Spann- klauen der Reifenhalter, meistens gegenüber dem Ventil, ebenfalls 7zu lösen. 4. Reifenwulste abdrücken: Mit der Abdrückschaufel der zur Motorradmontage ge- eigneten Montagemaschine nacheinander beide Wulste abdrücken. Abdrückschaufel nahe des Felgen- horns ansetzen. Darauf achten, dass die Felge nicht beschädigt wird. Festsitzende Wulste nicht auf einmal, sondern durch Weiterdrehen der Felge in kurzen Abständen mehrmals abdrücken.

Bei Zweiradfelgen mit Schlauch ist eine Beschädigung des Schlauches und des Ventils durch zu starken Druck der Abdrückschaufel zu vermeiden. 5. Felge aufspannen: Die Montiermaschine wird mit den passenden Spann- klauen (Zubehörteilen) bestückt, welche ein beschädi- gungsfreies passgenaues Zentrieren gewährleisten. Dabei ist darauf zu achten, dass keine Anbauteile wie Bremsscheiben, Tachometerantrieb. Radnahe o. ä. die einwandfreie Zentrierung des Rades durch Aufset- zen auf den Drehteller der Montiermaschine beein- trächtigen. Bei Leichtmetallrädern und Chromfelgen müssen Kunststoffe oder kunststoffbeschichtete Spannklauen verwendet werden, damit die Felge nicht verkratzt wird. Auswuchtgewichte am Felgenhorn sind vor der Montage des Reifens zu entfernen.

6. Montagearm der Maschine einstellen und fixieren: Nach der Bedienungsanleitung des Montiermaschinenherstellers ist der Montagearm der Montiermaschine so einzustellen und so zu fixieren, dass er die Felge nicht berührt. 7. Reifen von der Felge demontieren: Mittels Montierhebel nach der Bedienungsanleitung des Herstellers der Montiermaschine der beiden Reifenwulste nacheinander von der Felge demontiert. Mit der Demontage der Reifenwulste immer am Ventil beginnen! Keine scharfkantigen, sondern Spezialmon- tierhebel verwenden. Ist dieser nicht vorhanden, Kunst stoffschoner zwischen Montierhebel und Felgenhorn legen, um Beschädigungen zu vermeiden.

Bei stramm ziehender Reifenwulst ist diese Montagepaste oder Montageflüssigkeit zu versehen. Bei Verwen- dung von Montageflüssigkeit ist die Felge nach der Demontage zu reinigen. (Reifen demontieren) Bei Reifen mit Schlauch ist besonders zu beachten, dass der Schlau nicht zwischen dem Montiereisen und der oberen Reifenwulst eingequetscht wird. Ebenso ist das Einzwicken des Schlauches zwischen der dem Ventil gegenüberliegenden Reifenwulst und der Felge zu vermeiden, da dies zu einer Überdehnung der Wulst beim Hebel über das Felgenhorn führen kann. Bevor die untere Wulst demontiert wird, ist der Schlauch aus dem Reifen zu entnehmen.

8. Ventil entfernen, neues Ventil einsetzen: Grundsätzlich gilt: Neuer Reifen - neues Ventil! Das in der Felge befindliche Ventil wird entfernt und durch ein neues ersetzt. Achtung: Das alte Ventil kann falsch gewesen sein! Deshalb: Immer die Vorschriften des Fahrzeugs- oder Felgenherstellers bezüglich der Ventilausführung (Gummi oder Metall) beachten. Beim entfernen des Ventils darf die Felge nicht Beschädigt werden. Der Ventilsitz an der Felge wird überprüft und ggf. gereinigt. Ein neues Gummiventil wird mit Montageflüssigkeit be- netzt und mittels geeignetem Werkzeug eingezogen. Dabei ist die Felge vor Beschädigungen und Kratzern zu schützen. Bei Metallventilen ist die richtige Ventilausführung be- züglich Gummidichtung und Belagscheiben auszu- wählen und dann das Ventil zentrisch einzusetzen. Mittels Ringschlüssel wird die Überwurfmutter fest angezogen. Auch eine grundsätzliche Weisheit: Neuer Reifen - neuer Schlauch! Bei Reifen in Tube Type-Ausführung ist daher bei der Neureifenmontage auch immer ein neuer Schlauch zu verwenden. 9. Reifen und Felge prüfen: Die Felge nochmals auf Korrosion oder Gummianhaf- tungen am Wulstsitz prüfen und ggf. mit einer Messing- drahtbürste vorsichtig reinigen. Reifen, Schlauch und Felge auf Übereinstimmung und richtige Zuordnung hin kontrollieren.

10. Reifenwulst mit Montierpaste einstreichen oder einsprühen: Wegen der hohen Drehkräfte am Hinterrad darf die Montierpaste nur sehr sparsam verwendet werden. 11. Montage des Reifens: Reifen korrekt auflegen. Bremsscheiben oder Kettenrit- zelseite / Drehrichtung beachten. Reifenbeschriftung oder Rotationsrichtung (Vorder-Hinterrad) prüfen. Vorhandene Wuchtmarkierungen (roter Punkt) beachten. Nacheinander beide Wulste des Reifens nach Anlei - tung des Maschinenherstellers auf die Felge aufziehen. Dabei auf keinen Fall Gewalt anwenden! Bei Tube Type-Reifen nach der Montage der unteren Wulst den leicht angepumpten Schlauch einlegen. Darauf achten, dass das Ventil gerade eingeführt wird und frei beweglich ist. Der Schlauch muss richtig im Tiefbett der Felge liegen und darf nicht verdreht sein. Bei der Montage muss die dem Montagearm gegen- überliegende Wulstseite vollständig in das Tiefbett ge- drückt werden. Darauf achten, dass die Wulst nicht am Ventil einklemmt. Bei Tube Type-Reifen darf der Schlauch nicht zwischen der Wulst und dem Felgenhorn eingeklemmt werden. Eventuell vorhandene Reifenhalter sind nach den Richtlinien des Fahrzeugherstellers miteinzubauen.

12. Reifen aufpumpen: Ventileinsatz aus dem Ventil entfernen, Ventilnippel auf- decken und Druckmittel - Luft oder Gas - einfüllen. Beim langsamen Befüllen das Setzen des Reifens auf das Felgenhorn beachten. Bei Humpfelgen den maxi- malen Springdruck von ca. 3,4 - 4 bar nicht über- schreiten, eventuell den Reifen noch einmal entlüften und die Wulst stellenweise mit Montagemittel einstrei- chen. Prüfen, ob die Kennlinien der Wulst gleichmäßi- gen Abstand zu den Felgenhörnern haben. Bei Tube Type-Reifen vor dem Befüllen prüfen, ob der Schlauch nirgendwo zwischen der Wulst und der Felge klemmt. Dann Luft ablassen, Ventileinsatz korrekt einschrauben und den für das jeweilige Fahrzeug vorgeschriebenen Luftdruck aufpumpen. Dichtheit des Ventileinsatzes prüfen! Bei Tube Type-Reifen die Überwurfmutter des Ventils an- bringen, jedoch nicht festziehen, damit später im Fahr- betrieb kontrolliert werden kann, ob sich der Reifen auf der Felge verdreht hat (schiefgestelltes Ventil). Dann eine für Zweiräder geeignete Ventilstaubkappe mit Gummidichtung aufschrauben. 13. Auswuchten: Auswuchten nach den Vorschriften des Herstellers der Auswuchtmaschine. Auf genaue Zentrierung des Rades achten. Richtigen Spannflansch und die vorge- schriebenen Zentrierhilfsmittel verwenden. Die vom Fahrzeug-/Felgenhersteller bestimmten Aus gleichgewichte verwenden. Beim Auswuchten noch einmal die Kennlinie über den Wulsten auf richtigen Sitz kontrollieren. Ebenso ist eine Sichtprüfung auf Höhen- und Seitenschlag von Rad und Reifen vorzunehmen.

Ab einer Felgenbreite von 2,5 Zoll ist auch das dynami- sche Wuchten des Rades notwendig, um eine ein wandfreie Laufruhe zu erzielen. 14. Radeinbau: Nach Vorschrift des Reifenherstellers die entfernten An- bauteile des Rades (Ritzel etc.) anbringen. Dann das Rad in die Gabel/Schwinge gewaltfrei einführen und fixieren. Wurden in demontiertem Zustand einzelne Ga- belholme verdreht, können Verspannungen beim Fest- sitzen der Radachse entstehen. Nach den Vorschriften des Herstellers wird das Rad eingebaut und mit den bei der Demontage abgebauten Teilen komplettiert. Die Steckachsen eventuell vor dem Einbauen leicht fetten. Achtung! Besondere Sorgfalt beim Einbau der Brems- teile walten lassen!

Kettenspannung nach Vorschrift des Fahrzeugherstel- lers ohne oder unter Belastung einstellen. Die Drehmontageangaben der verschiedenen Schrauben und Muttern einhalten. Keine Schlagschrauber zum Anziehen der Schrauben verwenden. Neue Splinte zum Sichern der Mutter oder neue selbstsichernde Muttern verwenden. Nach dem Radeinbau durch Pumpen an den Brems- hebeln unbedingt den Bremsdruck wieder herstellen. Anschließend noch einmal alle Arbeitsschritte des Rad- einbaus überprüfen und kontrollieren.

15. Fahrzeug ablassen und prüfen: Das Fahrzeug von der Hebebühne bzw. dem Aufbockständer ablassen. Sicherungseinrichtung entfer- nen, dabei ist das Fahrzeug durch geeignete Maßnah- men vor dem Umfallen zu sichern. Danach durch Schieben oder Probefahren des Fahrzeugs prüfen, ob alle Funktionen von Bremsen, Tachometer etc. richtig arbeiten. 16. Fahrzeug übergeben: Nach erfolgter Kontrolle kann das Fahrzeug dem Kun- den übergeben werden. Dabei ist auf eventuelle Ein- fahrvorschriften des Reifenherstellers hinzuweisen. Auch Sicherheitshinweise und andere Vorschriften sollten bei der Übergabe ausgehändigt und die Übergabe und die Hinweise vom Kunden bestätigt werden. Dann wird der Kunde freundlich verabschiedet. 17. Arbeitsplatz für den Gebrauchte Werkzeuge reinigen und an die dafür vor nächsten Kunden vorbereiten: gesehene Stelle bringen. Am Arbeitsplatz Ordnung schaffen. Auf Sauberkeit achten. Benötigte Materialien und Kleinteile auf Vollständigkeit und Vorhandensein prüfen, ggf. beschaffen.

(Quelle:Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.)