Altreifentsorgung: Nachweisverordnung

Altreifenentsorgung Nachweisverordnung gilt auch für Reifenfachhandelsbetriebe

Altreifen sowie hausmüllähnlicher Gewerbeabfall sind als überwachungsbedürftiger Abfall zu Verwertung zu deklarieren. Dies hat zur Folge, dass auch diese beiden Abfallstoffe nachweispflichtig sind. Das fakultative Nachweisverfahren für überwachungsbedürftige Abfälle zur Verwertung ist hierfür anzuwenden. Das bedeutet, dass der Reifenfach- oder Kfz- Betrieb, sofern eine Jahresmenge von fünf Tonnen überschritten wird, einen vereinfachten Entsorgungsnachweis anzuwenden hat und die Abfallübergabe durch den Übernahmeschein zu dokumentieren ist. Unterhalb der Mengenschwelle muss grundsätzlich kein Nachweisverfahren durchgeführt werden. Trotzdem sollte der Abfallerzeuger (z.B. der Reifenfachhandel) auch bei Kleinmengen mit Übernahmeschein arbeiten. Geben Sie also Ihre Altreifen einem autorisierten (=zertifizierten) Altreifenentsorger, von dem Sie wiederum einen Übernahmeschein erhalten, den Sie im Nachweisbuch archivieren. Damit kann anfragenden bzw. prüfenden Behörden lückenlos nachgewiesen werden, auf welchem Wege diese überwachunspflichtigen Abfälle zur Verwertung entsprechend den gesetzlichen Vorgaben ordnungsgemäß entsorgt wurden.

(Die Kopie eines Referates von Herrn H.-P. Kremer, TÜV Rheinland, Institut für Umweltschutz und Energietechnik, das sich vertiefend mit obiger Thematik beschäftigt. Die notwendigen Formulare können Sie u.a. unter folgender Adresse bestellen: Wilhelm Köhler Verlag Zentrale Minden -Tel.: 0571-82 82 30, Fax: 0571-828 23 23 Internet: www.koehler-verlag.de E-Mail: verkauf@koehler-verlag.de)

(Quelle:Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e.V.)